BÄM! TALKS: #4 Johanna Siebein & Sereina Rothenberger

BAM Talk #4 Johanna Siebein & Sereina Rothenberger

BÄM! TALKS im Solution Space #4:
Ein Gespräch mit Johanna Siebein und Sereina Rothenberger.
Montag, 03.07.2017, 19 Uhr

Nach dem großen Erfolg der ersten Runde setzen wir die Reihe BÄM! TALKS im Solution Space in der zweiten Jahreshälfte 2017 fort.

Wir uns auf die Designerinnen Johanna Siebein, Studio Laucke Siebein in Amsterdam/Berlin und Sereina Rothenberger, Studio Hammer in Zürich und Professorin an der HfG Karlsruhe.

Warum arbeitet nur ein kleiner Teil der Designerinnen in führenden Positionen oder gründet ein eigenes Studio? Wie sieht es mit Professorinnen und Sprecherinnen auf Konferenzen aus? Wie steht es um die Sichtbarkeit von Designerinnen? Wie führt man gemeinsam ein Studio? Wie präsentiert man sich und seine Arbeit?

Johanna Siebein (geb. 1982) studierte Kommunikationsdesign an der Hochschule der Bildenden Künste Saar, Saarbrücken, und der AKI, Enschede, Niederlande. Gemeinsam mit Dirk Laucke gründete sie 2010 das Designbüro Studio Laucke Siebein, welches für internationale Kunden an den Standorten Berlin und Amsterdam arbeitet. Ihr Portfolio umfasst kreative Strategien, dynamische Erscheinungsbilder, Buchgestaltung und Web Design mit einem starken Fokus auf Typografie und Grafikdesign. Neben ihrer praktischen Arbeit lehrt/e sie u.a. an der Universität der Künste Berlin, der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und der Hochschule für Künste Bremen.

Sereina Rothenberger (geb. 1981) studierte an der Zürcher Hochschule der Künste Visuelle Kommunikation. Seit 2008 betreibt sie in Zürich zusammen mit David Schatz das Studio Hammer, das schwerpunktmäßig im Kulturbereich tätig ist, u. a. für die Kunsthalle Basel, die Edition Patrick Frey, das Museum für Gestaltung Zürich. Ihre Arbeit wurde u. a. ausgezeichnet mit dem Preis der Schönsten Schweizer Bücher und im Museum für Gestaltung Zürich anlässlich der Ausstellung „100 Years of Swiss Graphic Design“ ausgestellt. Seit 2013 ist sie Professorin im Fachbereich Kommunikationsdesign an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.

Moderation: Yvonne Rundio (And She Was Like: BÄM!)

Ort: Solution Space, Am Hof 20–26, 50667 Köln
Eintritt: 4 Euro

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BÄM! TALKS: #3 Ulrike Rosenbach

BÄM! TALKS im Solution Space #3:
Ein Gespräch über das Künstlerin-Sein mit Ulrike Rosenbach.

Donnerstag, 02.03.2017, 19 Uhr

Warum sind Künstlerinnen immer noch weniger sichtbar als ihre männlichen Kollegen? An den Kunstakademien studieren inzwischen mehr junge Frauen als Männer, doch in Ausstellungen, Galerien und institutionellen Sammlungen ist das Verhältnis noch lange nicht ausgeglichen. Der Gender-Gap greift wie in der Wirtschaft auch in der Kunst – Malerinnen, die in der Künstlersozialkasse versichert sind, verdienen 28 Prozent, Fotografinnen sogar 59 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.

Ist gerade die zeitgenössische Kunst, die ständig aktuelle politische und gesellschaftliche Fragen thematisiert, rückständiger als andere Branchen, was das Frauenbild und patriarchale Systeme betrifft? Wie setzt man sich als Künstlerin durch? Wie lassen sich Familie und freie Kunst vereinbaren und wo liegen die Unterschiede zu anderen Berufsfeldern? Wie können sich Künstlerinnen untereinander unterstützen und fördern, braucht man als Künstlerin Mentorinnen und wie findet man sie? All diesen Fragen möchten wir mit Ulrike Rosenbach, Pionierin der Videokunst, Professorin und engagierte Förderin der Gleichberechtigung von Künstlerinnen auf den Grund gehen.

Ulrike Rosenbach (*1943) ist Künstlerin, Professorin und Präsidentin der GEDOK, dem Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer in Deutschland. Sie war in den 1960er Jahren Meisterschülerin von Joseph Beuys an der Kunstakademie Düsseldorf und gehörte zusammen mit Katharina Sieverding, Klaus vom Bruch und Marcel Odenbach zu den ersten Künstlern und Künstlerinnen in Deutschland, die Video als künstlerisches Medium nutzten. 1975 war sie Dozentin für feministische Kunst am California Institute of the Arts, danach folgten Lehraufträge und Gastprofessuren an etlichen europäischen Instituten. Von 1989 bis 2007 war sie Professorin für Medienkunst an der Hochschule der Bildenden Künste Saar.

Moderation: Leonie Pfennig (And She Was Like: BÄM!)

Ort: Solution Space, Am Hof 20–26, 50667 Köln
Eintritt: 4 Euro

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BÄM! TALKS: #2 Marlies Hesse & Tina Groll

BÄM! TALKS im Solution Space: #2 Marlies Hesse & Tina Groll
Montag, 13.02.2017, 19 Uhr

BÄM! TALKS ist eine Gesprächsreihe, in der Frauen, die auf ihrem Gebiet als Vorbilder fungieren, über ihren Werdegang, ihre Ziele und ihre persönlichen Vorbilder sprechen. Eingeladen sind Frauen aus dem Kunst- und Designbereich, aus der Medienbranche oder der Wirtschaft.

Marlies Hesse (Journalistinnenbund) und Tina Groll (ZEIT ONLINE) werden über die Wirksamkeit von Netzwerken und Mentorenschaften sprechen.

Welche Formen von Netzwerken gibt es? Wie baut man ein Netzwerk auf und was braucht es, um erfolgreich zu sein? Worin unterscheiden sich Männer- und Frauennetzwerke? Warum sind Frauennetzwerke häufig immer noch nicht so wirksam wie Männernetzwerke? Und was können wir ändern?

Moderation: Luise Pilz (And She Was Like: BÄM!)

Ort: Solution Space, Am Hof 20–26, 50667 Köln
Eintritt: 4 Euro

BÄM! TALKS: #1 Prof. Uta Brandes

BÄM! TALKS im Solution Space: #1 Prof. Uta Brandes
Montag, 14.11.2016, 19 Uhr

BÄM! TALKS ist eine Gesprächsreihe, in der Frauen, die auf ihrem Gebiet als Vorbilder fungieren, über ihren Werdegang, ihre Ziele und ihre persönlichen Vorbilder sprechen. Eingeladen sind Frauen aus dem Kunst- und Designbereich, aus der Medienbranche oder der Wirtschaft.

Uta Brandes ist Design-Theoretikerin, -Expertin und Autorin. Sie ist Gründerin des international Gender Design Network (iGDN).

Moderation: Lisa Pommerenke (And She Was Like: BÄM!)

Ort: Solution Space, Am Hof 20–26, 50667 Köln
Eintritt: 4 Euro