BÄM! Talks: #8 And She Was Like: BÄM! @ Transcorporealities

BAM Talks 8 Transcorporealities

Wir laden euch herzlich ein zur Fortsetzung unserer BÄM! Talks, diesmal im Museum Ludwig.

Sonntag, 19. Januar, 13 – 18 Uhr

Am letzten Tag der Ausstellung Transcorporealities sind wir mit DEMASK, Arpana Aischa Berndt und Mine Wenzel zu Gast im Museum Ludwig, um uns gemeinsam mit den Besucher*innen in zwei Workshops mit intersektionalen Diskriminierungsformen, Allianzen und Empowerment auseinanderzusetzen.

Programm:
13 – 14 Uhr: Begrüßung und Inputs
14 – 17 Uhr: Workshops
17 – 18 Uhr: Get-Together / Informeller Austausch und Abschluss

WORKSHOP 1
„Erkundungen des [ ] Körpers – Intersektionalität leben“
„Wenn sie eintreten, treten wir alle ein“ – Cranshaw / Cooper

Der Workshop richtet sich explizit an qt*i*BI*PoC und BI*PoC. Er findet auf Deutsch und Englisch statt.

„Auf einer gesellschaftlichen Ebene sind unsere [queeren / fetten / …] Körper of Color kaum sichtbar und zugleich ständig präsent als Gegenstand von unbefriedigenden Verhandlungen. Auf einer persönlichen Ebene sind wir mit den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten unserer Körper weitestgehend auf uns selbst gestellt. Gemeinsam möchten wir in diesem Workshop persönliche, aber auch strukturelle Aspekte unserer Körperlichkeit reflektieren. Erster und wichtigster Bezugspunkt für diese Erkundung sind wir selbst.“

Der Workshop beinhaltet u. a. verschiedene Gesprächs- und Reflexionsformate, leichte Körperbewusstseinsübungen und eine Kurzfilmvorführung.

Glossar:
qt*i*BI*PoC: queer, trans*, inter*, black, indigenous*, people of color
BI*PoC: black, indigenous*, people of color

Workshopleiter*innen
DEMASK ist ein Kollektiv politisch engagierter Menschen mit dem Ziel, die vorherrschenden Vorstellungen von Geschlecht aus einer queeren intersektionalen Perspektive of Color zu hinterfragen. DEMASK organisiert Veranstaltungen von und für qt*i*BI*PoC in und um Köln und schafft interaktive Räume, um die Auseinandersetzung mit (Schwarz-)feministischen und postkolonialen Theorien zu fördern.

Maximal 20 Teilnehmer*innen, Anmeldung bis zum 15.1.2020 an events@andshewaslikebam.de

Exploration of the [ ] body – Living Intersectionality
“When they enter, we all enter” – Cranshaw / Cooper

This workshop is exclusively for qt*i*BI*PoC and BI*PoC and will be held in German and English.

In general discourse, our [queer / fat / …] bodies of Color are hardly visible and at the same time regularly present as subject matters of unsatisfactory societal negotiations. On a personal level, we are mostly left by ourselves with the possibilities and impossibilities of our bodies. In this workshop we will reflect on personal and systemic aspects of our corporealities. Starting point of this exploration will be no one else but our most important selves.”

Glossary:
qt*i*BI*PoC: queer, trans*, inter*, black, indigenous*, people of color
BI*PoC: black, indigenous*, people of color

DEMASK is a collective of politically committed people with the aim of questioning the prevailing ideas of gender from a queer intersectional perspective of Color. DEMASK organizes events by and for qt*i*BI*PoC in and around Cologne to promote the discussion of (black) feminist and postcolonial theories.

The number of spots for the workshops is limited. Please register at events@andshewaslikebam.de by January 15, 2020.

WORKSHOP 2
„Let’s talk about Alliances“

Der Workshop „Let’s talk about Alliances“ bietet den Teilnehmer*innen Gesprächsangebote über die Frage nach Allianzen zwischen Menschen, die von unterschiedlichen Diskriminierungsformen betroffen sind. Welche Rolle spielt Intersektionalität im diskriminierungskritischen Alltag? Welche Allianzen sind möglich? Welche Trennungen sind nötig? Wie stellen wir uns eigentlich eine Zukunft vor und was brauchen wir dafür?

Der Workshop teilt sich in drei aufeinander aufbauende Einheiten:
1) Die Auseinandersetzung mit der eigenen gesellschaftlichen Position, Privilegien und Betroffenheit.
2) Taking Up Space: Ausgehend von ihren gesellschaftlichen Positionierungen überlegen sich die Teilnehmer*innen beispielhaft an konkreten Situationen, wann sie selbst zu einer Situation beitragen können, in dem sie für sich und ihre Positionen Raum einfordern oder sie den Raum den sie einnehmen für andere, weniger privilegierte Perspektiven frei geben.
3) Das vermeintliche Trilemma der Zukunftsvorstellungen: Die Teilnehmer*innen nehmen ihre Selbstbezeichnungen und die damit verknüpften Bedürfnisse als Ausgangspunkt um verschiedene Zukunftsvorstellungen zu diskutieren.

Workshopleiter*innen
Mine Wenzel (trans*nonbinary / endo / weiß) ist DJ*, Musikerin* und trans*aktivistisches Anar*chic. Sie* produziert den trans*ginger Teapot Cast, gibt Vorträge und Workshops zu Machtkritik und Themen der Antidiskriminierung und graswurzelt sich über verschiedene Soziale Medien und analoge Netzwerke um das Cistem zu unterwandern.

Arpana Aischa Berndt (cis / weiblich / endo / PoC) ist Autorin und Journalistin und Antirassismustrainerin. Sie veröffentlicht Kurzgeschichten, Artikel und Podcasts online, in Zeitschriften und Anthologien. Sie gibt Workshops zu machtkritischem Schreiben, Allyship und Antirassismus.

Die Workshopleitenden erklären alle verwendeten Begriffe aus der Diskriminierungskritik und gehen auch auf Fragen diesbezüglich ein. Teilnehmer*innen sollten jedoch bereits ein Bewusstsein für die Existenz von Machtverhältnissen und Diskriminierung mitbringen.

Maximal 20 Teilnehmer*innen, Anmeldung bis zum 15.1.2020 an events@andshewaslikebam.de

Zeit
Sonntag, 19. Januar, 13 – 18 Uhr

Ort
Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln

Der Eintritt ist frei.

Konzept und Organisation Nada Schroer und Luise Pilz für And She Was Like: BÄM!.

Positionierung der Veranstaltenden
Die Veranstaltenden behalten sich vor, Personen, die mit rassistischen oder rechtspopulistischen Störungen auffallen, rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, trans*feindliche, sexistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.