Katharina Linnepe: Wenn das Patriarchat in Therapie geht
Es gibt einige interessante Bücher zum Thema Feminismus, wie zum Beispiel von Bell Hooks, Franziska Schutzbach oder Tara-Louise Wittwer. Einmal mit dem Thema beschäftigt, bin ich auf dieses Buch gestoßen. Es hat mir einfach große Freude gemacht, die ganze Angelegenheit mit dem lästigen Patriarchat mit einer guten Prise Humor und Analyse zu betrachten. Die Inhalte sind meines Erachtens nach gut recherchiert und auf den Punkt gebracht. Es werden komplexe Themen aus Soziologie und Psychologie betrachtet, ohne zu einseitig oder dogmatisch zu werden. Die Auflockerung durch das Rollenspiel bringt einen in einen spielerischen Denkraum und lässt die schwierigen Themen, wie toxische Männlichkeit, Leistungsdruck, Gender-Ungleichheit, transgenerationale Traumata und Machtstrukturen auch mal mit einem breiten Grinsen im Gesicht betrachten.
