Einen Wandkalender mit Platz für Notizen: Geburtstag eintragen, mittels Torte und Kerzen oder grell und groß, damit ich es nicht wieder vergessen. Oder in Eile, dahin gerotzt: Arzt, Werkstatt, Schule hört früher auf.
Ich liebe es zu Schreiben. Und ich meine nicht die Worte, also den Inhalt. Ich meine Schreiben wie Zeichnen, Stift auf Papier. Den Vorgang. Kulli, Füller, Ball-Pen, Textmarker & Co. Ich liebe es, verschiedene Schriften auszuprobieren. Groß, klein, Schreib oder Druckschrift. Ich liebe es diese schönen Schreibgeräte zu nutzen und wäre so gerne wieder ein Schulkind mit vollem Mäppchen.
Bin ich unreif? Oder stimmt das Clishé vom ewigen Kind in der Künstlerin? Aber etwas ist anders: der Blick auf das Resultat. Die voll bekritzelte Seite: das tut gut!
Und tatsächlich nutze ich meinen eigenen Kalender als solchen: Ich schreibe auf, ich gucke täglich darauf. Es erdet mich. In zehn Jahren gucke ich ihn mir wieder an und freue mich.
Probier es aus!
Zum Kalender:
Vor einigen Jahren habe ich damit begonnen, auf dem iPad digital zu zeichnen, das hat einen ganz besonderen Reiz: Der Strich ist anders, die Möglichkeiten, das Gestische festzuhalten, sind schnell und enorm. Der Kalender ist meine jährliche Spielwiese. Am liebsten würde ich jeden Tag eine Illustration machen, aber wann soll ich dann Malen …
Den Kalender könnt Ihr über Marcelas Website oder Instagram bestellen!
